Heizungsanlagen für Ihre Stroh- und Miscanthusentsorgung
Automatisch beschickte Hackgut- und Brikett-Heizungsanlagen für Miscanthus und andere Biomasse

Die Mütek Biomasse Heizkesselanlagen bewähren sich seit über 15 Jahren erfolgreich im Einsatz mit halmgutartiger Biomasse. Die robuste und qualitativ hochwertige Ausführung garantiert diesem Premium-Produkt eine lange Lebensdauer. Hohe Wärmeleistung und hoher Wirkungsgrad bezogen auf den eingesetzten Brennstoff, verbunden mit geringen Betriebskosten durch geringen Verschleiß, dadurch bedingt geringe Störanfälligkeit ergibt eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit!

Die mütek MÖK Biomasse Heizanlagen zeichnen sich je nach Kesseltype durch folgende herausragende Merkmale aus:

  • keine Abhängigkeit von einem spezifischen Brennstoff
  • kein Anbacken von Schlacke in der Feuerung
  • optimales Abbrandverhalten
  • niedrige Abgasemissionen
  • Genehmigungsfähigkeit nach 1. Und 4.BimSchV (TA-Luft)
  • abgasgeführte Steuerungs- und Regeltechnik
  • mit integrierter Leistungsregelung
  • über 15 jährige positive Betriebserfahrungen mit Halmgutartigen Biomasse Brennstoffen
 
 
Mögliche Anlagenkonzeption für Miscanthus


Chinaschilf oder Riesenschilfgras (lat. Miscanthus) ist eine in Südostasien beheimatete Pflanzengattung aus der Familie der
Süßgräser. Bei Miscanthus handelt es sich um eine so genannte C4-Pflanze, die im Vergleich zu den in Mitteleuropa heimischen C3-Pflanzen ein höheres Wachstum aufweist. Diese schnellwüchsige Pflanze wird bis zu 3 Meter hoch und findet wegen ihres hohen Brennwertes und der günstigen Kohlendioxid-Bilanz zunehmend Verwendung als Brennstoff.
Die bei der Bearbeitung von Holz entstandenen Abfälle in Form von Sägespänen und Hobelspänen sollten aufgrund der geringen Schüttdichte nicht allein verheizt werden. In der Praxis ist die Beimengung zu Hackschnitzel bzw. die Verarbeitung zu Briketts gebräuchlich.

Da Miscanthus auch in unserer Region angebaut werden kann ist es ein heimischer, krisensicherer und umweltfreundlicher Brennstoff. Darüber hinaus werden durch die Herstellung von Hackgut heimische Arbeitsplätze gesichert. Daher ist Miscanthus sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht der optimale Brennstoff.

Während ihres Wachstums nehmen Biomasse-Pflanzen Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf. Bei der Verbrennung von Biomasse wird diese Menge an CO2 wieder an die Umwelt abgegeben. Die Menge des bei der Verbrennung freigesetzten CO2 entspricht jener, die bei der normalen Verrottung freigesetzt wird. Heizen mit Brennstoffen aus Biomasse bedeutet daher Heizen im Gleichgewicht der Natur! 

Mögliche Anlagenkonzeption für Stroh

 

Mögliche Anlagenkonzeption für Getreide und Spelzen

 

Technische Daten:

Technische Daten

 

Anlagenkonzeption für Biomassebrennstoffe

Die gängigste Variante für die Brikett- und Hackgutaustragung ist die Nutzung eines Rührwerks. Durch Drehung des Rührwerks wird die Förderschnecke mit Briketts- und Hackschnitzel gefüllt. Die Förderschnecke versorgt wiederrum die Heizungsanlage mit dem nöitgen Brennstoff.

Konzept der Hackschnitzel- und Brikettaustragung mit Rührwerk

 

Zur Befüllung des Brennstoff-Lagerraums bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

Konzept0

Durch eine Zerkleinerungsmaschine für Resthölzer und Paletten kann eigener Brennstoff erzeugt werden. Wegen dem Hackschnitzel-Transport bietet sich die Aufstellung der Zerkleinerungsmaschine direkt überhalb des Brennstoff-lagerraums an. Andere Aufstellungsarten sind ebenfalls möglich. 

Befüllung des Silos mit einem Radlader

Lagerraum außen mit direkter Beschickungsmöglichkeit in den Brennstofflagerraum. Der Lagerraum kann meist durch einen kostengünstigen Zubau realisiert werden.

Befüllung des Silos über ein Fenster

Lagerraum in Verbindung mit Bunkerbefüllschnecke. Vorhandene Fensteröffnungen (o.ä.) können so als Beschickungsöffnungen verwendet werden.

Befüllung des Silos von einer oberen Etage

Lagerraum oberhalb des Heizraums. Die Brennstoffzufuhr zum Kessel wird hier über ein Fallrohr realisiert. Hier wird der Einsatz einer Zellradschleuse empfohlen!

 

 

Referenzanlage: