| Heizungstechnik für Stroh und Miscanthus |
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Holz- und Strohheizungsanlagen im Vergleich zum Heizen mit Heizöl Die fossilen Energieträger der Erde wie Kohle, Erdöl und Erdgas sind wissenschaftlichen Schätzungen zufolge bereits in wenigen Jahrzehnten aufgebraucht. Erneuerbare Energiequellen sind daher zukünftig immer mehr gefragt. Neben der Entwicklung von Anlagen der wichtigen regenerativen Energieträger Sonne und Wind erfreut sich die Erforschung von Bio-Energie immer größerer Beliebtheit. Bioenergieträger sind vor allem Holz und Stroh, aber auch Miscanthus sowie Apfel- und Traubentrester. mütek Systemtechnik hat sich zur Aufgabe gemacht, Landwirtschaftlichen Betrieben wie beispielsweise Schweinezüchter und Geflügelmastbestriebe eine wirtschaftliche und zukunftsorientierte Heizungstechnik aus Strohreststoffen alternativ zur herkömmlichen Öl- oder Gasheizung anzubieten.
250 kg Stroh = 100 l Heizöl Abbildung 1 zeigt einen Kostenvergleich zwischen der eigenen Erstellung von Strohbrennstoffen und Heizöl. Während die Kosten für die Aufbereitung und Zerkleinerung von Stroh bei ca. 6 Cent liegen, betragen die Kosten für Heizöl 67 Cent (Stand Juli 2009). Abbildung 1: Kostenvergleich Strohbrennstoffe und Heizöl Neben holzbearbeitenden Betrieben nutzen auch immer mehr landwirtschaftliche Betriebe ihr Stroh, Miscanthus oder ähnlich Biomasse als Energielieferant. Nach einer entsprechenden Zerkleinerung der Halme kann das Granulat in speziellen Öfen verheizt werden. Abbildung 2 zeigt einen Vergleich zwischen Bioenergie und Heizöl und gibt für die verschiedenen Kesselleistungen die Ersparnis der Bioenergie an. Bei der Bereitstellung der Bioenergie wird davon ausgegangen, dass der eigene Reststoff als Wertstoff genutzt wird.
Abbildung 2: Vergleich von Strohenergie und Heizöl in Bezug zur Kesselleistung
Ein in Deutschland ansässiger Betrieb muss jährlich durchschnittlich ca. 2.000 Stunden Voll-Last heizen. Unser in diesem Beispiel ausgewählter Muster-Geflügelmastbetrieb besitzt eine Kesselleistung von 200 kW. Der Wärmebedarf ergibt sich aus der Multiplikation von Voll-Last und Kesselleistung: Wärmebedarf: Heizöl hat einen Brennwert von ca. 10 kWh. Um den Wärmebedarf von 400.000 kWh abzudecken benötigt man 40.000 Liter Öl: Heizölbedarf: Bei einem angenommenen Ölpreis von 67 Cent (Stand Juli 2009) ergeben sich daraus jährliche Heizkosten in Höhe von 26.800 €: Ölheizkosten: Für den Ersatz von einem Liter Heizöl wird 2,5 kg Stroh benötigt. Eine Tonne Stroh besitzt einen Brennwert von 4.000 kWh. Bei gleichem Wärmebedarf von 400.000 kWh benötigt man 100 Tonnen Stroh: Strohbedarf: Bei einem Preis von 24 Euro pro Tonne zerkleinertem Stroh (eigene Produktion aus Reststoffen) ergeben sich daraus jährliche Heizkosten in Höhe von 2.400 €: Strohheizkosten: Dies bedeutet eine jährliche Ersparnis durch das Heizen mit Biobrennstoffen in Höhe von 24.400 €: Ersparnis:
Aufgrund der hier dargestellten deutlich geringeren Verbrauchskosten liegt die Amortisationszeit für die Heizung mit Stroh je nach Kesselgröße und Auslastung zwischen 4 und 7 Jahren. mütek-Kessel sind speziell für die Verbrennung von Stroh konzipiert. Durch die separate Zuführung von Primärluft ist eine gleichmäßige Vorbelüftung des Brennstoffes gegeben, der ein schnelles Vergasen ermöglicht. Mit der weiteren Anreicherung der Rauchgase mit Sekundärluft wird ein optimales Niveau der Verbrennungstemperatur und damit auch eine optimale Qualität des Ausbrandes erreicht. mütek Strohverbrennungsanlagen bestehen aus einem Ballenförderband mit angeschlossenem Strohballenzerkleinerer, einem pneumatischen Fördersystem mit Stroh-Zyklonabscheider und einer Zellenradschleuse sowie der Stokerschnecke zur Kesselbeschickung, dem Kessel und der Entstaubungs- und Filtereinheit mit Rauchgasventilator und Kamin. |







